Schlaraffen lest! 

 

r.G.u.H.z., Schlaraffen hört! Entblößt die Häupter, umflort die Banner, senkt die Schwerter!

Ritter Schah – Mula der Welfe

profan Erich Ude, geb am 06.7.1924, Diplom – Ingenieur

Nestor, Großorden, Großkreuz z.GU, EZ 358, EZ 398,ErbSch

 

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unser Nestor, der Ritter Schah – Mula der Welfe, am 10. im Ostermond a.U.163 im achtundneunzigsten Lebensjahr den einsamen Ritt in die lichten Gefilde Ahalls angetreten hat. Vor 57 Jahrungen begann seine schlaraffische Laufbahn  als Mitbegründer des hohen Reyches Tenochtitlan  ( (358),  zusammen mit den späteren ES Allschlaraffias Rt Lenau von Mogul Persiflagien und Rt Lyri – Lauterich, nach beruflich bedingtem Ortswechsel sippte er zusammen mit den Rt Florett   und Eulenpiegel in der hohen Stutgardia. 

Da ihn die  Profanei  durch die ganze Welt jagte, folgten einige Jahrungen in der Uhufinsternis, bis ihn eines Tages der Ritter Balachsolaut in seinem profanen Wohnsitz aufstöberte. Von Stund an  sippte Rt Schah- Mula folgerichtig im Feldlager  der  Sugambrer und hob erneut mit seinen Erfahrungen als Erzschlaraffe ein neues Reych mit aus der Taufe – unsere Sugambria, der  er seit der Reychsgründung treu geblieben ist und für  die er als Schatzmeister über  viele Jahre gesorgt hat , das Reych hat  sich für das jahrelange Bemühen  um den Reychsschatz mit  dem Titul  Erbschatzmeister bedankt . Übrigens ohne extra Kassenprüfung. Rt Schah-Mula war ganz wesentlich am Wachsen , Blühen und Gedeihen  unseres Reyches beteiligt , nicht umsonst schmücken ihn  Tituln wie  Reychsnachwuchspfleger  und nicht umsonst wurde er zum Erzherzog ernannt und mit dem Großorden unseres Reyches ausgezeichnet und erhielt die Lorbeeren zum Großursippenorden .

Wir kannten Ihn nicht aus seiner  Sturm – und Drangzeit,  als kompromißlosen Mammoneintreiber, aber immer als äußerst liebenswerten, charmanten, klugen und geistreichen   Schlaraffenbruder, er war ein echter Gentleman, er war ein  begeisterter Schlaraffe, dem Oho aber  schon mal den einen oder anderen Streich spielte und der darum mit charmantem Augenzwinkern meinte, dahin  gekommen zu sein, wo dem Schlaraffen der Prozess des Älterwerdens durch Orden und Tituln und  hohe und höchste Auszeichnungen schmackhaft gemacht werden soll.  Wir verlieren einen Schlaraffenbruder, den wir nie vergessen werden.

 

gegeben am 23.im Ostermond a.U.163

Mit wehmütigem Lulu

 

Das Oberschlaraffat                                                      Das Kantzlerambt

 

Für-bass                                                                      Pyro- mann

Milesing

Vasculär

 

Die Trauerfeier wird am Donnerstag, den 5.Mai 2022 um 13.00 Uhr im Kolumbarium in Rösrath - Kleineichen, Eiserweg 44 gehalten. Anschließend ist dort die Urnenbeisetzung.

 

 

 

 

 

 

R.G.u.H.z.         

Spielmannsburg, im Lenzmond a.U. 163

 

Schlaraffen hört, umflort die Banner, senkt die Schwerter und vernehmt die traurige Kunde:

 

Tiefe Trauer erfüllt die Hertzen der Sugambrer ob des Ahallaritts unseres langjährigen Schlaraffenbruders

 

Ritter Ali-Zar in Pannonien

Herzog, HO I, GU, Erb, ER193

(profan: Dr. Franz Krapp, ehem. Wissenschaftlicher Kurator am Museum König),

 

der am 9.im Lenzmond im Alter von 86 Jahren nach längere Bresthaftigkeit den einsamen Ritt in die lichten Gefilde Ahallas angetreten hat.Schon bei seinem profanen Aufenthalt in Fribourg in der Schweiz ist er verschiedentlich mit der Schlaraffia in Berührung gekommen, sodass als er nach Bonn übersiedelte der Boden für die Schlaraffia schon bereitet war.So ist Dr. Franz Krapp schlussendlich Ende a.U. 126 mit dem damaligen Knappen 8 und dessen Paten Ritter CondeQuent in die Sugambria gekommen, wo er als Prüfling ab dem 27. im Hornung a.U. 127 regelmäßig an den Sippungen teilnahm, und noch in derselben Jahrung als Knappe 11 in die Sugambria aufgenommen wurde. Am 13. im Christmond 129 zum Junker Franz erhoben, wurde er am 19. Im Lenzmond 132 zum Ritter geschlagen.

Er diente dem Reych in verschiedenen Ämtern wie Kantzler, Vice-Kantzler, RM und Wappen- und Adelsmarschall, machte sich aber vor allem als langjähriger Mundschenk von sich Reden.

Ritter Ali-Zar liebte das schlaraffische Spiel über alles und hat die Rostra nicht geschont. Mit seinen oft rätselhaften, hintergründigen Fechsungen hat er die Sassenschaft oft erfreut, jedoch zuweilen auch etwas verwirrt. Legendär war die Sippung in der er allein 7 Duellforderungen ausgesprochen hat. Gern und viel ausgeritten ist Ritter Ali-Zar in weiten Teilen des UHUversums bekannt und beliebt.

Er hat dem hohen Reych Sugambria immer die Treue gehalten, trotz der räumlichen Distanz zu seiner Heimburg und nahm fast immer an unseren Sippungen teil. Er war ein bescheidener Sasse, der jedoch aktiv und immer hilfsbereit unsere Sippungen belebte.

Wir haben einen liebenswerten Freund und Uhubruder verloren. Die dankbare Sugambria wird sein Andenken in Ehren halten.

Mit wehmütigem Trauerlulu 

Das Oberschlaraffat:                                                                                             Das Kantzlerambt

Milesing, Vasculär, Für-bass                                                                                    Pyro-mann                       

 

Die Trauerandacht findet am 5.4.2022 um 14.00 Uhr in der Kirche St.MARGARETA in Wachtberg Adendorf statt.

 

 

R.G.u.H.z.,

Schlaraffen, senkt die Schwerter, umflort die Banner, vernehmt die traurige Kunde.