Von den Turneyen des allezeyt fröhlichen Reyches Sugambria:


Es werden Fechsungen und Vorträge zugelassen. Die Teilnehmer sind verpflichtet , deutlich erkennen zu geben, ob eine eigene Arbeit, eine Bearbeitung oder ein Vortrag zum besten gegeben wird, bei letzteren sollte der Urheber – auch wenn es der Ehrenschlaraffe Anonymus ist – erkennbar gemacht werden. Die Vorträge und Fechsungen müssen sich mit dem gegeben Thema beschäftigen, im Zweifelsfalle entscheidet der Fungierende in seiner erleuchteten Weisheit, ob ein Beitrag als zum Thema zugehörig bezeichnet werde kann. Über den Sieg entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen aller Anwesenden, Ausnahmen betreffen das Minneturney - diese werden rechtzeitig bekannt gegeben!
Fechsungen außerhalb des Turneythemas bitten wir an anderen Sippungstagen vorzutragen.
Turneye celebrieret unser Reych dreie in unterschiedlichem Jahreslauf:

 

1. Das Turney um den „Musifroh Humpen“


Zum Gedenken an unseren Ritter Zinkenmeister Musifroh wird alljährlich und gewöhnlich im Hornung ein Turney mit Fechsungen und Vorträgen zum Thema Immergrün – sprich Evergreen – ausgefochten. Zugelassen sind Beiträge musikalischer oder anderer Art, die sich mit dem Evergrünen beschäftigen. Der Sieger erhält für eine Jahrung den überaus kunstvoll verziereten Humpen unseres weiland Ritter Musifroh als Leihgabe – Titelverteidigungen sind möglich.

 

2. Das „Minneturney“


Alljährlich wenn der Lenz die Knospen springen lässet – gewöhnlich aber im Ostermond – findet dieses Ereignis in Anwesenheit unserer und vielleicht auch Eurer Burgfrau statt. Das Thema für dieses Turney wird in Nächte dauernder Gehirnakrobatik gefechst und stehet in unserem Vademecum verzeichnet. Aufgabe eines jeden Turneyteilnehmers ist es, seinen Beitrag diesem Thema unterzuordnen und in Wort, in Bild und Ton – oder allen zusammen – zu bearbeiten. Sieger des Turneyes ist derjenige Knappe, Junker oder Ritter, für den die meisten Burgfrauen gestimmt haben. Also reytet mit Eurer Burgfrau ein – eine Stimme ist Euch dann gewiß. Der Sieger erhält als weithin sichtbares Zeychen die wunderschöne, gar köstlich gearbeitete Minnekette der hohen Sugambria. Sie ist bei Anwesenheit von Burgfrauen in einer Sippung stets zu tragen - also höchstens zwei - bis dreimal pro Jahrung ( bei Nichtbefolgung dieser Regel erfolgt eine gar strenge Pön).

 

3. Derer „Sugambrer Thing“


Es findet alle zwei Jahrungen im Rahmen des Sugambrischen Thinges – eine schlaraffische Großtat ohne Beispiel im Uhuversum – das Turney um das güldene Trinkhorn derer Sugambrer statt. Auch hier wird ein gar gefälliges Thema vorgegeben. Dem Sieger winkt als Eigentum das begehrte und immer wieder neu gestiftete güldene Horn.
Das Thing wird vom Sigitorium Sugambriae geleitet, bestehend aus dem roten, dem blauen und dem gelben Sigi. Nach einer gründlichen Betrachtung und Abhandlung wichtiger Reychsangelegenheiten und brennender Fragen aus dem Uhuversum wird den Anwesenden die Gelegenheit gegeben, Fragen und Probleme dem Sigitorium vorzulegen, was Uhu verhüten wolle.
Anschließend findet nach bewährtem Ritual das Turney statt. – Wer selbiges noch nicht kennt, reite ein und lasse sich überraschen und begeistern. Vieleicht ist er der nächste Gewinner der begehrten Trophäe.





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